Digitale Röntgen

digitales röntgen

Wie funktioniert digitales Röntgen?

Digital statt analog

In den letzten Jahrzehnten ist mit Hilfe von Röntgenstrahlen ein lichtempfindlicher Film belichtet worden, der dann danach entwickelt wurde. Heute ist das digitale Röntgen die Fortentwicklung der damals eingesetzten Röntgenvorgehensweise. Heute wird nicht mehr ein Film, sondern ein sogenanntes digitales Detektorsystem belichtet.

Hierbei erfolgt die Ausrichtung der Röntgenstrahlen auf die jeweilige Körperregion. Andere Körperlteile sind davon nicht betroffen. Die untersuchte Körperregion wird von Röntgenstrahlen durchdringt, die wiederum durch Strukturen im Körper , wie Knochen oder Organe, unterschiedlich stark abgeschwächt werden.

Weniger Strahlenbelastung

Hierbei registriert und wandelt ein digitales Detektorsystem die unterschiedlich stark entstehende Strahlung auf der Gegenseite als Signale in eine Bild auf dem Computerbildschirm um. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Röntgensystemen ist diese Vorgehensweise wesentlich empfindlicher. Dadurch wird jedoch die Strahlenbelastung für den Menschen deutlich reduziert.

Keine aufwändige Filmentwicklung mehr nötig

Da hierbei kann Film mehr entwickelt werden muss, stehen die Bilder sofort zur Bewertung zur Verfügung.

Digitales Röntgen – Anwendung in der Praxis

Digitales Röntgen ist in der heutigen Zeit ein wichtiger Bestandteil einer modern en Zahnmedizin. In diesem Fall wird ein bildgebendes Verfahren verwendet, bei dem im Gegensatz zu einem bisher verwendeten konventionellen Röntgenfilm hierbei eine digitale Speicherfolie belichtet wird.

Bei dieser Vorgehensweise erhält der Zahnarzt innerhalb von wenigen Sekunden ein digitalisiertes Zahnbild. Die kann er dann sofort zur Beurteilung des aktuellen Zahnzustandes des Patienten nutzen und daraus entsprechende Schlüsse ziehen und diese ins Gespräch mit dem Patienten einfließen lassen.

Beim Einsatz der digitalen Röntgentechnik sinkt die Strahlenbelastung für die Patienten um 90 % gegenüber der bisher angewandten Analogtechnik. Dies liegt daran, dass die hierbei verwendete digitale Speicherfolie im Vergleich zu einem konventionellen Röntgenfilm erheblich empfindlicher ist. Die Strahlenbelastung für einen Patienten beim einem Zahnarzt durch die digitale Röntgentechnik kann mit einer Strahlenbelastung eines Menschen verglichen werden, die er an kosmischer Strahlung (Effekte aus dem Weltall) beispielsweise bei einem Flug von Frankfurt nach Berlin ausgesetzt ist.

Auch weisen solche digitalen Röntgenbilder gegenüber den konventionellen Bildern eine wesentlich höhere Bildqualität auf und bilden dadurch die Knochen- und Zahnstrukturen sehr gut ab. Außerdem ist eine sofortige Nachbereitung der Bilder im Computer in Bezug auf Helligkeit und Kontrast sofort nach Herstellung möglich. Dadurch wird eine genaue und auch sehr schnelle Diagnose unterstützt.

Auch ist es jederzeit möglich, diese Digitalbilder an mit behandelnde Kollegen, Nachbehandler oder Patienten weiter zu geben.

Ein weiterer Aspekt ist auch die Schonung der Umwelt. Bei den analogen Röntgenfilmen sind Entwicklungschemikalien erforderlich. Diese entfallen hier komplett. Dadurch leistet die digitale Röntgentechnik einen wichtigen Betrag zu Schonung der dem Erhalt eines guten und gesunden Umwelt.